Ausbildung Höhenrettung

von Thomas Geigenmüller (Kommentare: 0)

Leichter Nieselregen war nicht gerade optimal für den Ausbildungsdienst zur Rettung von Verletzten aus der Höhe oder Tiefe. Aber wann ist das Wetter schon mal bei Einsätzen optimal? Man kann es sich eh nicht heraussuchen! Dieses Mal ging es zur Ausbildung an die Schrägwand zum Wendelstein, heute ein beliebtes Trainingsobjekt auch für die Bergsteiger. Die waren bei der glatten feuchten Granitwand noch nicht zu sehen-somit hatten die Kameradinnen und Kameraden Ruhe sich mal wieder mit all dem Rettungsgeräten auf dem Löschfahrzeug für die Rettung mit Seil zu beschäftigen.

Diesmal hatte die Wehrleitung professionelle Unterstützung zur Ausbildung von der Bergwacht Klingenthal eingeladen. Simon Eßbach ist sächsischer Ausbilder des Bergwachtnachwuchses und hatte den Grünbacher Einsatzkräfte eine Menge Wissenswertes zu vermitteln. Zunächst wurden die wichtigsten Knoten, wie Achterknoten, Mast- und Halbmastwurf gelehrt und aufgefrischt. Da merkten die Meisten schon, dass es super wichtig ist, all das mal wieder zu üben. Dann wurden Rettungsszenarien zur Selbstrettung und zur Rettung von Verletzten mit der Schleiftrage geprobt. Gepaart mit viel Wissensvermittlung zur Gerätenutzung zu den Seile und den verschiedensten Karabiner, sowie Seilschlingen.

Die Bergwacht Klingenthal kann auf etwa 20-30 Einsätze im Jahr verweisen und bildet gemeinsam mit der Bergwacht Schöneck eine schlagkräftige Rettungseinheit. Sie unterstehen dem Rettungszweckverband Südwestsachsen.

Die Kameradinnen und Kameraden der Bergwacht werden in Notfällen genauso alarmiert wie die Feuerwehren. Wir wissen, was wir an diesen Spezialisten haben und werden sie immer bei derartigen Einätzen zu unserer Unterstützung alarmieren. Und ein wenig wissen die Bergwachtleute auch, dass sie sich im Einsatzfall auf uns verlassen können.

Ein sehr lehrreicher Sonntag-Vormittag ging zu Ende! Danke an Simon und alle Grünbacher Einsatzkräfte die kamen!

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