Tag der offenen Tür

von Thomas Geigenmüller (Kommentare: 0)

Der Tag der offenen Tür in der Grünbacher Feuerwehr scheint wieder an Attraktivität gewonnen zu haben. Denn, obwohl die Himmelschleusen erneut zu dieser Öffentlichkeitsveranstaltung kaum einmal den "Hahn" zudrehten, kamen eine Menge Gäste auf das Gelände der Grünbacher Kameraden.

Und sie wurden mit einem abwechslungsreichen Programm belohnt. Zunächst stellten sich die Auerbacher Kameraden in Grünbach vor. Die etwa 38 Einsatzkräfte zählende Einheit zählt zu den leistungsstärksten Feuerwehren des Göltzschtals. Mitgebracht hatten sie ihre neueste Errungenschaft,die Gelenkdrehleiter DLK 23-12 mit Knickleiterpark. Die technischen Leistungsparameter waren einfach bemerkenswert, kann sich doch mittlerweile sogar der Leiterpark seitlich drehen. Zum Schluß nutzten eine Menge Gäste sogar die Chance hoch in den Himmel aufzusteigen und so Grünbach einmal von oben sehen zu können.

Von oben konnten auch die Kameraden der Höhenrettungsgruppe von der Berufsfeuerwehr Plauen auf Grünbach schauen. Sie hatten jedoch eine Aufgabe zu erfüllen. Galt es doch deren Arbeit zu demonstrieren. Die Männer um Grupennleiter Jörg Stöckel erläuterten die Arbeitsbereiche der Spezialgruppe, die derzeit aus etwa 13 Berufsfeuerwehrmänner besteht. Diese Ausbildung machen die Männer neben dem normalen Ausbildungsdienst hinaus. Zu Beginn demonstrierten sie eine Abseilung aus der Höhe. Im nächsten Teil wurde eine Person aus der Höhe durch einen anderen Kameraden geretten. Dieser übernahm in luftiger Höhe den am Seil hängenden Kameraden an das Seil des Retters. Die Übung mit der Schleifkorbtrage fiel quasi ins Wasser, den der regen wurde zu heftig und die Veranstalter wollten nicht, daß die gesamte Ausrüstung durchnässt wird. Man weiß ja nie, wann die Retter das nächste mal benötig werden. Alle 4 waren übrigens in ihrer Freizeit hier in Grünbach. EIi großes Dankeschön.

Nun galt es noch zu hoffen, daß auch die Demonstration der Grünbacher Kameraden nicht ins Wasser fallen musste. Sie wollten erstmals im der Region allen Gästen zeigen, welchen Einsatzwert moderne Hohlstrahlrohre besitzen und amn kann sagen, es gelang hervorragend. Der kegelförmige Wasserstrahl fing die gewaltigen Flammen ein und bündelte diese derart, daß es einem kameraden gelang den am Gerät befindlichen Haupthahn abzudrehen.

Der Hohlstrahlrohtrainer ist im Beitz der Grünbacher Kameraden und ein Gastgeschenk der Partnerwehr aus Grünbach in Oberösterreich. Das Gerät wird in Zukunft in der Ausbildung der Grünbacher Feuerwehr genutzt.

Delegation von Feuerwehren aus Oberlauterbach, Treuen, Markneukirchen und Falkenstein verbrachten ihren Samstagnachmittag in Grünbach. Sie interessierten sich sehr für dieses Ausbildungsgerät.

Am ganzen Nachmittag war somit richtig was los, bei der Grünbacher Feuerwehr. Das feuerwehrauto der Muldenberger Ortsfeuerwehr schrubbte so manchen Fahrkilometer für Rundfahrten der Kleinsten aber auch Großen...

Die Kid`s konnten mit einem Feuerwehrschlauch Zielspritzen und die größte Attraktion war natürlich der echte Minibagger, vom VOBA-Baumschinenmietpark.

Nicht zu Letzt muß erwähnt werden, daß der Tag der offenen Tür eine Gemeinschaftsproduktion ist. Die Partnerschaft mit dem Wanderverein "Wanderfalken Rodewisch" ist wohl einmalig. Fast ohne große Vorabstimmungen läuft die Organisation des Großereignisses bestens. Und beide haben was davon. Unsere Gäste dürfen ein leckeres Kuchenmenue genießen und die Wanderfreunde ein defitges Mittagsmahl.

Der Abend klang gemütlich in der Halle bei Musik von "Little Big" aus. Treue Fans der Feuerwehrfeste waren gekommen, aber es hätten sicherlich ein paar mehr Gäste sein können. Aber es gab nicht nur um uns herum, sondern auch in Grünbach noch genügend alternative Veranstaltungen.

Deshalb können wir eine positive Bilanz ziehen, eine tolle Veranstaltung mit tollen Gästen erlebt zu haben.

Der Dank gilt so vielen! Der Gemeindeverwaltung, dem Feuerwehrverein Grünbach, der Feuerwehr Muldenberg, der RHG Falkenstein, dem KISPI, unseren Wanderfalken aber ganz besonders allen Kameradinnen und Kameraden mit deren Partner die von Freitag bis Sonntag für das gute Gelingen verantwortlich waren.

Zurück

Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Bitte addieren Sie 9 und 3.