Weiterbildung Löschwasserbereitstellung mit seltenem Abschluß

von Thomas Geigenmüller (Kommentare: 0)

Im Ausbildungsinhalt des Dienstes stand die Löschwasserversorgung über längere Wegestrecken. Das die Übung ein überraschendes Ende nahm, konnte vorher keiner erahnen.

Löschwasser über längere Streckenabschnitte wird immer dann benötigt, wenn das Einsatzobjekt große Mengen von Löschwassermengen benötigt, aber die zentrale Löschwasserversorgung das Wasser nicht in dem Umfang bereistellen kann, oder es gar keine Löschwasserhydranten gibt. So ist es auch im Ortsteil Siehdichfür. Dort dient der Löschwasserteich in der Ortsteilmitte der Wasserversorgung alle Bürger in dem kleinen Ortsteil.

Durch den Ausbildungsleiter wurde ein Einsatz-Übungsobjekt in etwa 400 m Entfernung ausgewählt. Es wurde unter realen Einsatz, und leider auch Personalkapazitäten geübt, den wieso so oft kommen nicht sehr viele Kameraden zur turnusmäigen Ausbildung.

Nimmt man aber eine echte Einsatzaufgabe an einem Arbeitstag, möglichst noch Vormittag her, sind es oft noch weniger Kameradinnen und Kameraden, die die Aufgaben lösen müssen. Das liegt einfach daran, das keine jungen Menschen mehr wirkliche Verantwortung für die Gesellschaft und für die eigene Familie übernehmen wollen, sonst wären sie bei der Feuerwehr, oder einer anderen Hilfsorganisation!

Nun denn, das Löschwasser wurde in der gewünschten Zeit an den Einsatzort gebracht. Schwierigkeiten gabe es auf Grund des erneut verschlammten Löschwasserteiches. Das ist aber zum Glück nicht die Aufgabe und Verantwortung der örtlichen Feuerwehr!

Überrascht wurden wir zum Abschluß von einer der Anwohnerfamilien in Siehdichfür, der Familie Peggy Wolf mit ihrem Partner. Sie freuten sich rießig über die Übung, meinten sie doch mit solch einer Übung ein noch besseres Gefühl von Sicherheit in ihrem schönen zu Hause zu bekommen. Als Dank luden sie alle Kameraden zu einem Bier ein. Diese Überraschung war jedenfalls gelungen und sorgt auch bei den Feuerwehrleuten dafür, ein gutes Gefühl zu haben, für das was sie machen.

Vielen Dank an die Familie Wolf und natürlich auch an die Kameraden, die dabei waren!

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